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Der japanische Bass Bariton Yoshiaki Kimura stammt aus Okayama/Japan und studierte von 2000 bis 2007 Gesang an der Universität der Künste Tokio und schloss mit dem „Bachelor für Gesang“ und einem „Master für Oper“ ab. 

 

Er setzte sein Studium zunächst an der Opernschule der Musikhochschule in Karlsruhe und anschließend am Coservatoire National in Toulon/Frankreich bei Prof. Udo Reinemann fort, wo er im 2011 sein Studium mit dem „Diplom of Music Arts“ mit Auszeichnung abschloss. 

 

Von 2011 bis 2013 studierte er an der Musikhochschule Stuttgart „Master Lied“ bei Prof. Cornelis Witthoefft und Gesang bei Frau Yasuko Kozaki. Er schloss 2015 an der Musikhochschule Trossingen mit dem „Konzertexamen Gesang“ bei Prof. Andreas Reibenspies ab.

 

Er besuchte zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Wolfram Rieger, Felicity Lott, Rudolf Jansen,Wolfgang Holzmair, Matthias Goerne, Stefan Genz und Graham Johnson. Er bekam zahlreiche Stipendien renommierter japanischer Stiftungen u.a. von der Nomura Foundation, der Rohm Music Foundation und der bekannten Gotoh Memorial Cultural Foundation.

 

Für die Spielzeit 2011/2012 wurde er am Flanders Opera Studio in Gent/Belgium engagiert. 

Im gleichen Jahr übernahm er in der Produktion von Mozarts „Le Nozze di Figaro“ bei der Sommer Oper Bamberg die Titelrolle des „Figaros“.

 

Er bekam zahlreiche Auszeichungen u.a. den 1. Preis beim 1.Japanischen-Liedwettbewerb und den 1. Preis sowie den „Sakura Grand Prix“ beim 11.Sakurapia-Liedwettbewerb. 2013 wurde er in Japan beim „Gotoh Memorial Kulturpreis“ und dem „Opernsänger-Preis“ und dem „Fukutake Kultur-Förderpreis“ ausgezeichnet.

 

2014  erreichte er den 1. Preis beim 24.Yuai International-Liedwettbewerb sowie den Publikumspreis, bekam zudem den „Matsukata Hall Musik-Preis“, den „Okayama Kunst-Preis“ und wurde zuletzt mit dem „Kurashiki Kultur-Preis“ ausgezeichnet.

 

Seit der Spielzeit 2014/15 ist er festes Ensemblemitglied des Theaters Bielefeld. 

Hier war er u. a. in der Rolle des „Alidoro“ in „La Cenerentola“, als „Manz“ in „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ sowie als „Elviro“ in „Xerxes“ und als „Sprecher" in der „Zauberflöte“ zu sehen.

bekam er die Hauptrolle des „Howard“ in „Dog Days“, die des „Kaspers“ im „Freischütz“ sowie die als „Dulcamara“  in „L'elisir d’amore“. 

 

In der letzen Spielzeit sang er die Hauptrolle des „Alberich“ in "Das Rheingold" von Wagner.

Diese Spielzeit bereitet er u.a. ein Bass-Solo für das Sinfoniekonzert von Zimmermann, sowie die Rolle des Peters (Vater) in "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck vor. (siehe Termine)

 

Ausgiebig wird er sich dieses jähr seiner Doktorarbeit widmen, die er im kommenden Jahr in Tokio abschließen möchte. Thema seiner Doktorarbeit ist das Liedgut und die Balladen von Carl Loewe.